Ziele

Nicht jedes Kind in Deutschland bekommt die Chance, die es aufgrund seiner Talente verdient. Immer noch hängt der Bildungserfolg junger Menschen maßgeblich von der sozialen Herkunft ab. So hat ein Kind aus einer Akademikerfamilie eine sechs Mal höhere Chance, auf ein Gymnasium zu kommen als ein Kind aus einer Nichtakademikerfamilie.

"Wenn der junge Mensch das Talent, den Willen und genügend Unterstützung hat, dann ist der Himmel die Grenze."

Prof. Dr. h.c. Roland Berger

Wir wollen Kindern und Jugendlichen, die bereit sind sich zu engagieren, zu lernen und etwas zu leisten, zu dieser Chance verhelfen. Deshalb fördern wir mit dem Deutschen Schülerstipendium bewusst begabte junge Menschen mit schwierigen Startbedingungen. Unser Ziel ist die bestmögliche Ausbildung für alle unsere Stipendiaten. Zu diesem Zweck wird für jeden Stipendiaten ein individueller Förderplan erstellt, der zehn Lernbereiche abdeckt und der die Kinder und Jugendlichen gezielt nach ihren jeweiligen Begabungen und Bedürfnissen fördert. Darüber hinaus wird jedem Stipendiaten ein ehrenamtlicher Mentor zur Seite gestellt, der ihn als Vertrauensperson und Mittler zwischen Elternhaus, Schule und Stiftung auf seinem Weg zum Schulabschluss begleitet.

Ziel des Deutschen Schülerstipendiums ist eine ganzheitliche Förderung, zugeschnitten auf den Bedarf jedes einzelnen Stipendiaten.

Das Deutsche Schülerstipendium

„Bei uns in Deutschland werden viel zu viele Talente vergeudet. Gerade Kinder aus benachteiligten Schichten können ihre Potentiale selten voll ausschöpfen. Bildungsförderung setzt aber zumeist viel zu spät an: Im Studium kommen die meisten dieser Kinder gar nicht an, und was sie brauchen, ist auch nicht einfach nur finanzielle Unterstützung. Mit ihrem Deutschen Schülerstipendium geht die Roland Berger Stiftung ganz andere Wege: Benachteiligte Kinder werden schon ab der Grundschule gefördert – und das mit ganzheitlicher Förderung, durch Mentoren, individuelle Förderpläne und Kompetenzentwicklung in der vollen Breite. So werden diesen Kindern ganz andere Lebenswege eröffnet. Das hat Vorbildcharakter! Da ist es nur folgerichtig, dass das Förderprogramm in Zukunft in Form von Profilklassen und Profilschule direkt in das staatliche Schulsystem hineinwirkt. Ich hoffe sehr, dass die Stiftung damit Ausstrahlungswirkung darauf hat, wie wir Bildung in Deutschland gestalten.“

Prof. Dr. Ludger Wößmann,
Mitglied im Kuratorium der Roland Berger Stiftung